Sowohl Hanf als auch PET können als offenporige Faserabsorber sehr gute akustische Eigenschaften erreichen. Entscheidend für die Wirkung sind dabei nicht nur das Material selbst, sondern auch Dicke, Rohdichte, Oberflächenstruktur und Einbausituation.
Die Unterschiede liegen vor allem in den Materialeigenschaften und der Gestaltung:
PET ist leicht, formstabil, gut bearbeitbar und in vielen Farben verfügbar. Deshalb ist es heute bei Baffeln, Wandabsorbern, Raumteilern und Akustikleuchten weit verbreitet.
Hanf setzt auf nachwachsende Rohstoffe und kann zugleich als sichtbare Oberfläche eingesetzt werden. Die natürliche Faserstruktur wird damit selbst zum Gestaltungselement – ohne dass der Absorberkern zwingend hinter Stoff versteckt werden muss.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht:
Welches Material ist besser?
Sondern:
Welches Material passt technisch, gestalterisch und ökologisch am besten zur jeweiligen Anwendung?
Mit unserer Serie „Materialwissen Akustik“ vergleichen wir unterschiedliche Werkstoffe und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Raumakustik.
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