Warum Unternehmen gemeinsame Standards brauchen
Fragen Sie mehrere erfahrene Bauleiter, wie sie bei einem Nachtrag, einer Bauablaufstörung oder einer Abnahme vorgehen, werden Sie möglicherweise unterschiedliche Antworten erhalten.
Das ist zunächst nicht ungewöhnlich.
Jeder Mitarbeiter bringt seine eigene Berufserfahrung mit.
Manche haben bereits viele Jahre auf Auftragnehmerseite gearbeitet, andere kennen vor allem die Auftraggeberseite. Einige haben regelmäßig baurechtliche Seminare besucht, andere haben ihr Wissen überwiegend aus der täglichen Praxis erworben, oder sind ganz neu oder Quereinsteiger.
Gerade in wachsenden Unternehmen kommen sehr unterschiedliche Wissensstände zusammen.
Erfahrung ist wertvoll – aber ein gemeinsames Fundament ebenso
Individuelle Erfahrung ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Projektarbeit.
Trotzdem gibt es Grundlagen, bei denen ein Unternehmen sich darauf verlassen möchte, dass Mitarbeiter diese Grundlagen kennen und nach vergleichbaren Maßstäben handeln.
Zum Beispiel:
• Wann kann ein Nachtrag entstehen?
• Was muss bei einer Behinderung sofort getan werden?
• Welche Bedeutung hat eine Abnahme?
• Was muss wann dokumentiert werden?
• Welche Folgen entstehen bei Mängeln?
Gerade bei solchen Fragen beeinflusst rechtliches Grundlagenwissen unmittelbar das Handeln im Projekt.
Eine Weiterbildung kann die Unternehmensstandards unterstützen.
Damit verändert sich auch die Aufgabe von Weiterbildung.
Es geht nicht nur darum, einzelnen Mitarbeitern zusätzliches Wissen zu vermitteln.
Weiterbildung kann dabei helfen, einen gemeinsamen fachlichen Grundstock innerhalb eines Unternehmens aufzubauen.
Alle Teilnehmer erhalten dieselben Grundlagen. Darauf können anschließend persönliche Erfahrung, projektspezifisches Wissen und interne Unternehmensprozesse aufgebaut werden.
Das ist besonders interessant für Unternehmen,
• die wachsen,
• neue Bau- oder Projektleiter einstellen,
• Mitarbeiter an verschiedenen Standorten beschäftigen,
• oder Projektteams regelmäßig neu zusammensetzen.
Ein gemeinsamer Wissensstand entsteht aber nicht an einem Tag.
Ein einmaliges Seminar kann wichtige Grundlagen vermitteln.
Ein dauerhaft einheitlicher Wissensstand entsteht jedoch eher dann, wenn Mitarbeiter Inhalte auch später noch einmal aufrufen, vertiefen und miteinander verbinden können.
Hier setzen längerfristige Weiterbildungskonzepte an.
Ein Praxisbeispiel dafür ist Netzkontor. Das Unternehmen beschreibt die digitale Schulungsform ausdrücklich als geeignete Lösung, um an unterschiedlichen Standorten einen „einheitlichen und guten Ausbildungsstand“ der Mitarbeiter zu gewährleisten.
(Kundenstimme Netzkontor)
https://www.zillmer-seminare.de/Zillmer-Campus-Baurecht#NetzkontorKundenstimmeCampusBaurecht
Der Campus Baurecht greift diesen Gedanken auf:
Mitarbeiter können über zwölf Monate auf dieselben E-Learning-Inhalte zugreifen und diese durch zehn Live-Online-Vorträge ergänzen.
Für Unternehmen entsteht damit eine interessante neue Fragestellung:
Welches Wissen sollen unsere Bau- und Projektleiter unabhängig von Standort, Berufserfahrung und aktuellem Projekt gemeinsam beherrschen?
Wer diese Frage beantwortet, betrachtet Weiterbildung nicht mehr nur als einzelne Personalmaßnahme.
Sie wird Teil der Qualitäts- und Projektorganisation.
weitere Informationen zum Campus Baurecht: